Jedes Jahr bringt Adobe Photoshop neue Updates und Verbesserungen, die es den Nutzern ermöglichen, in sehr kurzer Zeit beeindruckende Ergebnisse zu erzielen. Eine dieser Neuerungen ist Adobe Sensei, das besonders durch seine leistungsstarken Funktionen hervorsticht. Die Objektauswahlfunktion, die sich im Laufe der Jahre am stärksten weiterentwickelt hat, ermöglicht es Nutzern, mit dem Object Selection Tool ganz einfach jedes Objekt im Bild auszuwählen. Dadurch wird die Arbeit im Programm erheblich vereinfacht und beschleunigt. Neben der Objektauswahl bietet Adobe Sensei auch weitere nützliche Funktionen wie automatische Perspektivkorrektur, automatische Belichtungskorrektur sowie das automatische Entfernen von Bildrauschen und unerwünschten Elementen aus Fotos.
Photoshop besitzt nun die Fähigkeit, alle Objekte auf der Arbeitsfläche zu „erkennen“, wodurch Nutzer unerwünschte Elemente schnell und einfach aus Bildern entfernen können. Anstatt mühsam Linien und Bildteile manuell zu verbinden, reicht es jetzt aus, das Object Selection Tool auszuwählen und auf ein beliebiges Objekt im Bild zu klicken. Diese Funktion war vor ein oder zwei Jahren über das Werkzeug Select Subject verfügbar, das zunächst nur eine zentrale Figur eher ungenau und später immer präziser auswählen konnte. Die heutige Version erlaubt die Erkennung und Auswahl mehrerer Objekte im Bild, sodass der Nutzer innerhalb weniger Sekunden nahezu jedes Element präzise markieren kann.

Die neuen Neuralfilter in dieser Photoshop-Version sind ebenfalls eine äußerst nützliche Unterstützung bei der Bildbearbeitung. Einer davon, der Photo Restoration Filter, wurde speziell für die Restaurierung alter und beschädigter Fotografien entwickelt und kann in wenigen Sekunden Aufgaben erledigen, die sonst eine Stunde oder länger dauern würden. Dieser Filter nutzt Adobe-Sensei-Technologie, um „zu erkennen“, wie Fehler und Beschädigungen im Bild ausgeglichen werden sollen. Gleichzeitig bleibt dem Nutzer die Kontrolle darüber, wie stark der Filter angewendet wird, sowie die Möglichkeit, Farben und Farbstimmung entsprechend dem Originalfoto anzupassen.
Eine weitere interessante Neuerung in dieser Photoshop-Version ist die Möglichkeit, Materialien über das Materials-Panel hinzuzufügen. Dieses Panel zeigt Materialien in Form von Kugeln mit Beschreibungen an, die genau darstellen, welche Eigenschaften jedes Material besitzt. Das ausgewählte Material kann auf die gewünschte Ebene angewendet werden, wobei spätere Bearbeitungen ebenfalls unterstützt werden. Die Anpassungsmöglichkeiten der Materialien sind jedoch begrenzt und hängen vom jeweiligen Material ab.
In dieser Photoshop-Version sind außerdem zwei Funktionen erwähnenswert, die sich noch in der Beta-Phase befinden. Die erste ist die Möglichkeit, mithilfe der Adobe-Sensei-Technologie Hintergründe für Porträts zu generieren. Basierend auf eingegebenen Schlüsselwörtern kann Photoshop einen kompletten Hintergrund in überraschend guter Qualität erstellen. Die zweite Neuerung ist Live Preview für das Gradient Tool, wodurch Nutzer das Ergebnis eines Farbverlaufs in Echtzeit sehen können. Diese Funktion existiert bereits in anderen ähnlichen Programmen, war jedoch bisher nicht in Photoshop verfügbar.

Abschließend haben sich die Neuralfilter als einer der beeindruckendsten Teile von Photoshop erwiesen. Dieser Bereich des Programms ist noch relativ neu und daher besonders spannend. Da er fast vollständig auf KI-Technologie basiert, gehört er gleichzeitig zu den innovativsten Funktionen von Photoshop. Obwohl Nutzer nur wenig darüber wissen, was „hinter den Kulissen“ geschieht, sind die Ergebnisse beeindruckend, und wir sind begeistert von der Richtung, in die sich diese Technologien entwickeln. Es ist schwer vorstellbar, welche Möglichkeiten in Zukunft noch verfügbar sein werden, aber wir glauben, dass Photoshop weiterhin außergewöhnliche Updates und Verbesserungen liefern wird.

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